EU will Trinkwasser privatisieren – Petitionsaufruf

Wasser soll privatisiert werden! EU will wirtschaftliche Interessen frei geben

Das Wasser in unseren Wasserhähnen könnte schon bald in die Hände von einigen riesigen Unternehmen gelangen, die aus jedem Tropfen Profit schlagen wollen. Gemeinsam können wir bei einer entscheidenden Abstimmung im Europaparlament morgen das Blatt wenden und dafür sorgen, dass unser Wasser, als wichtige Lebensgrundlage, für uns alle sicher bleibt.

Die EU versucht derzeit, eine Maßnahme einzuführen, die es Unternehmen ermöglichen würde, saftige Verträge an sich zu reißen, die Preise in die Höhe zu treiben und der Umwelt zu schaden. Doch ein Viertel der Europaabgeordneten in dem Ausschuss, der morgen eine entscheidende Abstimmung hält, hat sich nun für starke Änderungsanträge ausgesprochen, die den Gesetzesentwurf aushöhlen könnten — und wenn es uns gelingt, noch 10 weitere Abgeordnete an Bord zu holen, dann können wir gewinnen!

Die übrigen Europaabgeordneten entscheiden derzeit ihre Position und mit einem gewaltigen öffentlichen Aufruf können wir sie davon überzeugen, dass unser Wasser unverkäuflich ist! Verwenden Sie das Formular auf der rechten Seite und senden Sie eine Nachricht an die ausschlaggebenden Europaabgeordneten, um ihre Positionen vor der Sitzung in Brüssel zu beeinflussen.

Verstärken wir unsere Wirkung! Sie können die ausschlaggebenden deutschen und österreichischen Europaabgeordneten anrufen:

  • Jorgo CHATZIMARKAKIS (Deutschland): +32 2 28 45149
  • Evelyne GEBHARDT (Deutschland)+32 2 28 45466
  • Thomas HÄNDEL (Deutschland): +32 2 28 45658
  • Franz OBERMAYR (Österreich): +32 2 28 45680
  • Andreas SCHWAB (Deutschland): +32 2 28 45938
  • Barbara WEILER (Deutschland): +32 2 28 45439

bitte unterschreiben
Unser Wasser ist unverkauflich

Klamm heimlich fasst die EU einen Beschluss, den es möglichst zu verhindern gilt.

Es geht um unser Trinkwasser, welches zur Handelsware privatisiert werden soll. In Europa ist Wasser Menschenrecht. Wird es privatisiert, kann es schnell zur Ware werden, die uns Verbraucher alt aussehen lässt, denn dann können die Großkonzerne horende Preise verlangen und in Städten wie Berlin und London, wo das Wasser nun viel schlechtere Qualität hat, zahlen die Bürger erheblich mehr. Bei uns wird das Wasser von den Kommunen verwaltet und bestens kontrolliert. Wasser ist das best kontrollierte Lebensmittel in Deutschland, doch was wenn diese Kontrollen wegfallen? Wie leicht könnten sich dann Krankheiten ausbreiten? In einem Gespräch sagte Jean-Gerard Pankert dem Münchner Kirchenradio: „Privatisierung bedeutet, der Wasserpreis kann zukünftig vom Börsenkurs abhängen. Wasser könnte ein Exportschlager werden, die Qualität wird nicht mehr nach gängigen Richtlinien bestimmt, Großkonzerne kontrollieren, wenn’s drauf ankommt.“

Wasser soll also laut der Abgeordnetenforderung wegen der Finanzkrise in der EU ein Spekulationsobjekt werden. Es lohnt sich, denn Experten schätzen den Wassermarkt auf dreistellige Millionenhöhe. In anderen Ländern wo Wasser schon privatisiert wurde zahlen Verbraucher bis zu 400 Prozent mehr als vorher. In München beispielsweise hat der Stadtradt schon getagt und eine Resolution verfasst:( Zitat Anfang)
„Der Stadtrat der Landeshauptstadt München bekräftigt anlässlich der Beratungen im Europäischen Parlament, dass die Wasserversorgung in kommunaler Hand bleiben soll, wenn dies von der betroffenen Kommune gewünscht wird. Es darf nicht geschehen, dass europäisches Recht die Kommunen „durch die Hintertür“ zur Privatisierung zwingt.
Der Stadtrat hält an seiner grundsätzlichen Position fest, dass München eine Privatisierung der Wasserversorgung ablehnt und alle geeigneten Schritte unternehmen wird, um die Wasserversorgung in städtischer Hand behalten zu können.“
(Zitat Ende) Wasser soll und muss also Menschenrecht bleiben, ebenso bezahlbar und frei von wirtschaftlichen Intressen einzelner Großkonzerne, auch hier bei uns, daher denke ich dass es an der Zeit ist auch hier am Niederrhein ähnlich schnellstens zu reagieren!
Eu Bürger die sich wehren wollen haben die Möglichkeit hier zu unterschreiben:

Bitte Pedition unterschreiben – es ist für uns wichtig das wir das Leben wählen und nicht den wirtschaftlichen Aspekt befürworten.

http://www.right2water.eu/de

Informatives – siehe Text oben bzw. Startartikel
http://www.avaaz.org/de/unser_wasser_ist_unverkauflich

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Rainbow Agentur Reutlingen, NKiSolution gefällt dieser Artikel

10 Antworten auf „EU will Trinkwasser privatisieren – Petitionsaufruf“

  1. das kommt von der Petition zurück. Postet das alle und gebt das Ganze (siehe Text) weiter PB

    Danke für Ihren Einsatz.

    Bitte leiten Sie die folgende E-Mail an Freunde und Bekannte weiter und veröffentlichen Sie den Link auf Ihrer Facebook-Pinnwand:

    http://www.avaaz.org/de/unser_wasser_is_unverkauflich/?tKLiTdb

    Nochmals herzlichen Dank für Ihre Hilfe,
    Ihr Avaaz-Team

    ——
    Liebe Avaaz-Mitglieder in Europa,

    Das Wasser in unseren Wasserhähnen könnte schon bald in die Hände von einigen riesigen Unternehmen gelangen, die aus jedem Tropfen Profit schlagen wollen. Gemeinsam können wir bei einer entscheidenden Abstimmung im Europaparlament in wenigen Tagen das Blatt wenden und dafür sorgen, dass unser Wasser, als wichtige Lebensgrundlage, für uns alle sicher bleibt.

    Die EU versucht derzeit, eine Maßnahme einzuführen, die es Unternehmen ermöglichen würde, saftige Verträge an sich zu reißen, die Preise in die Höhe zu treiben und der Umwelt zu schaden. Doch ein Viertel der Europaabgeordneten in dem Ausschuss, der nächste Woche eine entscheidende Abstimmung hält, hat sich nun für starke Änderungsanträge ausgesprochen, die den Gesetzesentwurf aushöhlen könnten — und wenn es uns gelingt, noch 10 weitere Abgeordnete an Bord zu holen, dann können wir gewinnen!

    Die übrigen Europaabgeordneten entscheiden derzeit ihre Position und mit einem gewaltigen öffentlichen Aufruf können wir sie davon überzeugen, dass unser Wasser unverkäuflich ist! Unterzeichnen Sie die Petition und leiten Sie sie weiter. Wir überreichen Sie persönlich den Abgeordneten in Brüssel, sobald wir 50.000 Unterschriften gesammelt haben:

    http://www.avaaz.org/de/unser_wasser_is_unverkauflich/?tKLiTdb

    Am 24. Januar stimmt der parlamentarische Ausschuss für den Binnenmarkt über einen entscheidenden Gesetzesentwurf ab: einen neuen Vorschlag für eine Konzessionsrichtlinie. Dieser relativ unbekannte Vorschlag zielt darauf ab, eine wirkliche Marktöffnung „in den Bereichen der Wasser-, Energie- und Verkehrsversorgung sowie der Postdienste“ zu erreichen und wird Stadtverwaltungen unter Druck setzen, diese Dienste in private Hände zu geben. In Ländern wie England und Frankreich hat dies bereits zu einer mangelhaften Infrastruktur und höheren Wasserpreisen geführt: In Frankreich ist das Wasser bis zu 30% teurer wenn es von Wasserunternehmen angeboten wird. Kürzlich wurden Bürger in Portugal sogar von einem privaten Unternehmen davon abgehalten, aus dem öffentlichen Trinkwasserbrunnen ihrer Stadt zu trinken.

    Der öffentliche Dienst muss effizienter und rechenschaftspflichtiger werden, aber nicht indem mit Vorschlägen wie diesem großen Unternehmen in die Hände gespielt wird. Dies ist besonders in Anbetracht der Tatsache wichtig, dass die EU derzeit ein womöglich illegales Abkommen zwischen riesigen französischen Wasserunternehmen untersucht. Zehn Europaabgeordnete fordern jetzt, dass die Richtlinie abgelehnt wird und durch eine Verordnung ersetzt wird, die öffentliche Dienste schützt, anstatt sie zu vernichten.

    Doch unter Mitgliedern im Ausschuss sind die Meinungen über Parteien und Länder hinweg gespalten — uns bleiben nur noch wenige Tage, um die restlichen Abgeordneten zu überzeugen. Lassen Sie uns eine gewaltige Druckwelle auslösen, um ein Duzend Abgeordnete dazu zu bringen, unser Recht auf Wasser zu schützen! Unterzeichnen Sie die Petition und leiten Sie sie an Freunde und Bekannte weiter.

    http://www.avaaz.org/de/unser_wasser_is_unverkauflich/?tKLiTdb

    Avaaz-Mitglieder haben sich zusammengeschlossen, um unsere Rechte gegen den Einfluss großer Unternehmen zu verteidigen. Lassen Sie uns noch einmal unsere Kräfte vereinen, um die Privatisierung unseres Wassers zu stoppen.

    Voller Hoffnung,

    Alex Wilks, Julien, Anne, Pascal, Caroline, Ricken und das ganze Avaaz-Team

    WEITERE INFORMATIONEN

    Vorschlag für RICHTLINIE DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES über die Konzessionsvergabe (Europäisches Parlament)
    http://ec.europa.eu/prelex/detail_dossier_real.cfm?CL=de&DosId=201237

  2. Ich möchte weiterhin mein Trinkwasser von meiner Gemeinde erhalten, denn da sind meine Gemeindevertreter, die dafür sorgen, dass ich immer sauberes Wasser erhalte und das es bezahlbar bleibt. Ohne Profite zu erzielen.

  3. Bürgerinitiative meldet Erfolg
    Eine Million Bürger gegen private Wasserversorgung

    Erstmals überhaupt hat ein EU-Volksbegehren die nötige Zahl von einer Million Unterschriften erreicht.

    Die Initiative „Wasser ist ein Menschenrecht – Right 2 Water“ richtet sich gegen EU-Pläne zur Privatisierung des Wasserversorgung. Sie teilte auf ihrer Internetseite mit, ihr Anliegen habe bislang rund 1,02 Millionen Unterstützer gefunden. Damit wäre die für eine Europäische Bürgerinitiative notwendige Hürde von einer Million Menschen überschritten.
    Hier geht es zur Quelle dieser Meldung
    Das ist eine gute Nachricht, jetzt heißt es nur das die Politik das richtige in die Wege leitet, das wir Herr unseres Wassers bleiben.

    http://www.tagesschau.de/inland/wassernetze100.html

  4. So eben kam noch eine weitere Info rein, die ich euch nicht vor enthalten möchte.

    Doch das Überspringen der magischen Marke allein reicht noch nicht, um die Kommissare wirklich unter Druck zu setzen. Die gesammelten Unterschriften müssen aus wenigstens sieben Mitgliedstaaten stammen und dort vorher festgelegte Quoten schaffen.

    Diese betragen je nach Größe des Landes zwischen 4500 und 74 250 Unterzeichner.

    Right2water“ hat diese Vorgabe bisher nur in drei Staaten (Deutschland, Österreich und Belgien) erfüllt. In Italien unterschrieben bisher nur 13 000 Bürger – ein Drittel des notwendigen Quorums. In anderen Ländern sind es noch deutlich weniger. Erst wenn auch diese Hürde überwunden wurde, ist die Kommission gezwungen, das Thema aufzugreifen.

    Ob das aber viel bringt, darf bezweifelt werden. Denn der Protest richtet sich gegen einen Entwurf, von dem der zuständige EU-Binnenmarktkommissar Michel Barnier sagt, von einem Zwang zur Privatisierung könne ohnehin keine Rede sein.

    Die Gefahr, dass Brüssel die erste erfolgreiche Europäische Bürgerinitiative abbürstet, ist groß.

    Macht Werbung in den Nachbarländern, das ein jeder das Wasser in der Qualtität erhält wie es bisher auch ist oder sogar noch besser. Denn Wasser ist unser Leben und das wirtschaftliche Interesse einzelner Unternehmen sollte sich hier komplett heraushalten! Sagt alle Laut NEIN zur Privatizierung – das ist unser Recht.

    Quelle Augsburger Allgemeine

    http://www.augsburger-allgemeine.de/politik/Wasser-Privatisierung-Was-kann-die-Initiative-Right2water-erreichen-id24050651.html

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