Googles Datenbrille – der nächste Schritt in eine Welt Real und Digital zu verschmelzen

Googles Datenbrille – der nächste Schritt in eine Welt Real und Digital zu verschmelzen

Google-Gründer Sergey Brin sitzt zwischen anderen Fahrgästen in der New Yorker U-Bahn. Mütze, Vollbart, dunkle Jacke, gelbe Plastiktüte: Ein unscheinbarer Mann sitzt in der New Yorker U-Bahn (Linie 3) zwischen den anderen Fahrgästen. Mit einem geschätzten Milliarden-Vermögen wäre er eigentlich nicht auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen…

Es ist Google Gründer Sergey Brin – 39 und er trägt die Datenbrille Google Glass.

Völlig weltfremd sieht die Datenbrille im alltäglichen Gebrauch gar nicht aus. Warum Sergey Brin die Datenbrille ausgerechnet in der New Yorker U-Bahn testete, ist nicht bekannt. Wie funktioniert die Datenbrille? Über eine Linse projiziert ein Lichtstrahl ein Bild auf das Auge, wo der Eindruck eines Bildschirms entsteht. Mit Hilfe einer eingebauten Kamera lassen sich Fotos machen und Filme drehen, die direkt hochgeladen werden können. Für Chats sind Mikrofon und Lautsprecher eingebaut. Die Internetverbindung findet per WLAN oder Mobilfunk statt. Wie Googles Chef-Entwickler Babak Parviz vor einigen Wochen in einem Interview mit IEEE Spectrum erklärte, will der Konzern seine Datenbrille in den kommenden Monaten für 1500 US-Dollar an Entwickler ausliefern. Laut Parviz testet der Konzern derzeit eine Touch-Steuerung, Sprachbefehle und auch Handgesten und arbeitet vor allem daran, die Software stabiler zu machen. Viele Funktionen von Google Glass befinden sich laut Parviz allerdings noch im Experimentierstadium.

Die Datenbrille von Google soll 2014 auf den Markt kommen.

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